Überblick und Hintergrund
Die Petrischale – 1887 von Julius Petri in Robert Kochs Labor ersonnen – ist die flache runde Schale, die verwendet wird, um Mikroorganismen auf einer Agarschicht zu züchten. Ihr loser, überlappender Deckel ist bewusst: Er hält luftgetragene Verunreinigungen fern und erlaubt zugleich etwas Gasaustausch, sodass Kulturen atmen können, ohne exponiert zu sein.
Glas-Petrischalen sind wiederverwendbar und autoklavierbar, sodass Labore, die viel kultivieren und Einweg-Kunststoff vermeiden wollen, sie bevorzugen; die hohe Klarheit von Borosilikat macht Kolonien und Wachstum leicht untersuchbar.
